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  • 14. Dezember 2021
  • Beitrag auf dem Symposium 06

S#06: Silvia Loskamp – Schulisch-familiärer Kreativ-Raum als Lernraum der Zukunft (III–Persönlichkeitsorientiertes Lernen)

Silvia Loskamp | Waldorfschule Michaeli, Köln (DE)

Vita der Referentin

Seit 2008 Oberstufenlehrerin für die Fächer Geschichte und Deutsch Klasse 9-13 an der Michaeli-Schule in Köln

2007-2008: Mitarbeiterin der Übermittagsbetreuung an der Michaeli Schule Köln

2006-2009: Ausbildung zur Lehrkraft an Waldorfschulen am Freien Bildungswerk Köln

2005-2007: Pädagogische Leitung einer Gruppe für Kinder unter zwei Jahren am Freien Bildungswerk Köln

1994-2005: Tätigkeit als Lektorin und Konferenzmanagerin im Kirsten GutkeVerlag Köln

1991-1994: Studentische Hilfskraft an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

1989-1991: Studentische Hilfskraft am Prüfungsamt für Lehrämter der Universität zu Köln

1986-1994: Studium der Germanistik, Slavistik und Geschichte in Münster, Köln und Moskau, Abschluss Magister Artium

Biographisches:

1966 in Bocholt als Jüngste von vier Kindern geboren, seit 29 Jahren glücklich verheiratet, drei erwachsene Töchter und seit 1988 überzeugte Wahlkölnerin.

 


Abstract zum Vortrag

  • Vorstellung der Schule: Waldorfschule mit inklusivem Unterricht, existiert seit 2000;
     Klassen mit 25 Schüler:innen, fünf davon haben einen außerordentlichen Förderbedarf, unterrichtet wird im Team mit zwei Lehrkräften; Schüler:innen sind von Klasse 1-12 (13, wenn das Abitur angestrebt wird) zusammen, Umzug in ein auch von Eltern, Lehrkräften und Schüler:innen erbautes, sehr schönes Gebäude im Kölner Volksgarten (rollstuhlgerecht usw.)

  • Rahmenlehrplan der Waldorfschule richtet sich u.a. nach der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen

  • Schulfeiern, Aufführungen, regelmäßige Vorträge, Portfolioarbeiten unterstützen die Kompetenzentwicklung der einzelnen Schüler:innen

  • Kooperative Lernformen unterstützen das selbstgesteuerte Lernen

  • Inklusion bedeutet persönlichkeitsorientiertes Lernen

  • Außerschulische Lernräume werden regelmäßig genutzt: Landbau, Besuch von Handwerkern, Erwandern der eigenen Stadt, Forstpraktikum (Unter- und Mittelstufe), Landbaupraktikum, Vermessungspraktikum, Handwerkspraktikum, Sozialpraktikum, berufsorientierte Praktika (Oberstufe) und bereiten sowohl auf eine analoge als auch digitalisierte Gesellschaft vor

  • Kreativität der Waldorfschulen im künstlerischen Bereich übt Kompetenzen ein, die sehr gut in der digitalisierten Gesellschaft eingesetzt werden können

  • Altersgerechte „Waldorf-Medienkunde“: real – analog – digital

  • Phänomenologisches und haptisches Lernen

  • Einbezug von Eltern und Familie erweitert die Schule durch Schulforen, Bildungsveranstaltungen, Schulfeiern u.ä.

Fazit:

Waldorfpädagogikarbeitet persönlichkeitsorientiert u.a. mit/an außerschulischen Lernorten und bereitet dadurch gut auf die digitalisierte Gesellschaft vor, auch insofern, dass sie einen konstruktiv-kritischen Umgang ermöglicht (Medienmündigkeit)!


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